Feldsalat anbauen

Feldsalat
Feldsalat – frisch geerntet © FotoHiero / pixelio.de

Der Feldsalat gehört zu den typischen Wintersalaten aus dem Garten. In einigen Regionen wird er auch Rapunzel genannt. Gerade für Dich als Gartenanfänger ist das Feldsalat anbauen relativ problemlos. Du brauchst hier keine besonderen Kenntnisse und kannst Dich trotzdem über eine reiche Ernte erfreuen. Wenn Du also im Herbst nicht auf einen frischen Salat aus Deinem Garten verzichten willst, dann wage Dich ruhig an den Anbau des delikat schmeckenden Salats.

Der richtige Standort zum Feldsalat anbauen

Das Gute an Feldsalat ist, dass dieser praktisch überall wächst – ja sogar in einem Balkonkasten oder im Kübel. Feldsalat bevorzugt einen kalkhaltigen Boden und der Standort sollte über ausreichend Sonne verfügen. Selbst wenn die ersten Minusgrade drohen, kannst Du den Feldsalat noch anbauen und Dich schon bald an Deiner eigenen Ernte erfreuen.

Die Aussaat des Feldsalates

Feldsalat kannst Du zweimal im Jahr aussäen. Die besten Zeitpunkte hierfür sind zum einen im April und dann nochmals im Spätherbst. Mit Feldsalat hast Du also durchaus die Möglichkeit eine sogenannte Zwischenfrucht in Deinem Garten zu pflanzen.

Vor dem Aussäen des Feldsalates ziehst Du in dem dafür vorgesehenen Beet eine Furche, die ca. 2 cm tief sein sollte. In diese Furche verteilst Du den Samen des Feldsalates und deckst alles wieder mit Erde zu. Die Erde kannst Du leicht festdrücken.

Achte darauf, dass Du den Feldsalat aber nicht zu dicht aussäst, denn sonst musst Du diesen später vereinzeln. Zu dicht gepflanzte Feldsalatpflanzen entwickeln sich sehr schlecht bis gar nicht.

Das Gießen und Düngen des Feldsalates

Säst Du Feldsalat im April aus, dann musst Du das Beet natürlich immer gleichmäßig feucht halten. Dies gilt besonders dann, wenn es sich um ein trockenes Frühjahr handelt. Im Herbst gesäter Feldsalat muss nicht zwingend gegossen werden, denn der Boden hat ausreichend Feuchtigkeit. Der Feldsalat muss auch nicht gezielt gedüngt werden. Allerdings solltest Du das Beet frei von Unkraut halten. Im Winter kannst Du den Feldsalat mit einem Vlies schützen, so kannst Du bei einem milden Klima auch an kalten Tagen frischen Feldsalat ernten.

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Schädlinge beim Feldsalat

Blattläuse sind die ärgsten Feinde des Feldsalates. Damit sie sich nicht über Deinen Salat hermachen, kannst Du mit Brennnesseljauche gießen. Vögel lieben natürlich auch den zarten Salat. Hier ist ein Gemüsenetz hilfreich, das Du über das Beet spannst. Du kannst aber auch pfähle in den Boden rammen und daran Streifen aus Alufolie festbinden. Die Vögel werden dann durch das flatternde Silberpapier verjagt.

Die Ernte

Den Feldsalat solltest Du generell mit einer Schere ernten. Du schneidest den Slat dann auch nur portionsweise ab. Wenn Du nicht zu tief schneidest, dann wächst dieser auch noch mehrmals nach.

Inhaltsstoffe und Verwendung

Feldsalat mit Croutons
Kalorienarme Speise – Feldsalat © Thomas Peter / pixelio.de

Feldsalat enthält doppelt soviel Vitamin C wie herkömmlicher Kopfsalat. Weiterhin sind auch zahlreiche Bi-Vitamine und das Vitamin E im Feldsalat enthalten. Die zahlreichen Mineralstoffe des Feldsalats sind gerade in der Medizin sehr beliebt. Feldsalat gehört auch zu einer der besten Quelle für das lebenswichtige Jod. In 100 g Salat finden wir immerhin 62 mg Jod. In den Wurzeln und Blättern des Feldsalat ist ausreichend ätherisches Baldrianöl enthalten, das den Magen beruhig und auch eine Schlaf fördernde Wirkung hat.

Schlankheitsbewusste wissen den Feldsalat zu schätzen, denn er ist nicht nur vitaminreich, sondern auch sehr kalorienarm. Der feinnussige Geschmack des Feldsalat kombiniert mit einer Essigmarinade ist sehr lecker zu Meeresfrüchten oder auch zu gebratenen Geflügelstreifen. Als Gemüse wird Feldsalat eher selten genutzt, was aber nicht unmöglich ist. Oftmals findet man Feldsalat auch als Deko auf Speisen.