Flammenbaum pflanzen

Flammenbaum
Flammenbaum © Richard von Lenzano / pixelio.de

Besonders seinem Aussehen verdankt der Flammenbaum seinen Namen. Der Baum kommt eigentlich aus den tropischen und subtropischen Regionen und gehört zu den Johannisbrotgewächsen. Der Baum trägt zwar Früchte, die aber nicht verwendet werden. In den letzten Jahren wurde der Flammenbaum auch in unseren Breitengraden immer beliebter, denn durch die Baumkrone ist er ein idealer Schattenspender an sonnigen Tagen. Wenn Du bei der Aufzucht des Flammenbaums einiges beachtest, kannst du Dich über eine ausladende Krone freuen.

Flammenbaum pflanzen oder fertigen Baum kaufen?

Du kannst natürlich den Flammenbaum aus Samen selbst ziehen. Auf einer warmen Fensterbank gelingt dies in der Regel sehr gut. Du musst nur darauf achten, dass die Pflanze keinerlei Zugluft ausgesetzt und der Platz hell genug ist. Den Samen übergießt Du mit handwarmem Wasser und lässt ihn mehrere Tage weichen. Danach kommt er in luftdurchlässige Anzuchterde. In den ersten 6 Wochen solltest Du den Topf nicht der direkten Sonne aussetzen und die Temperatur bei ca. 20 Grad halten. Nach etwa 2 Wochen beginnt, der Samen zu keimen. Sobald der Keim erscheint, muss die Pflanze ausreichend feucht gehalten werden, Staunässe ist aber unbedingt zu vermeiden. Sobald eine kleine Pflanze entstanden ist, kannst du den Flammenbaum nach draußen an einen sonnigen und windgeschützten Platz bringen. In der Regel wächst der Flammenbaum sehr schnell und muss am Anfang dementsprechend oft umgetopft werden, damit die Wurzeln ausreichend Platz finden.

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Wenn Dir das alles zu umständlich ist, dann kannst Du in zahlreichen Gärtnereien auch eine fertige Kübelpflanze kaufen, die schon eine stattliche Größe aufweist.

Die Pflege des Flammenbaum

An für sich ist die Pflege des Flammenbaum nicht schwierig. Am Anfang soltest Du dir aber etwas zeit nehmen, denn je öfter Du die Pflanze zurückschneidest, umso prächtiger wird später die Baumkrone. In der Wachstumsphase benötigt der Flammenbaum ausreichend Wasser. Alle drei Wochen solltest Du in den Sommermonaten den Flammenbaum düngen. Wenn dieser erst mal ausgewachsen ist, sind Düngergaben nicht mehr nötig.

Nach ein paar Jahren setzen die ersten Blüten ein. Da der Flammenbaum durchaus eine Höhe von 10 – 17 Metern erreichen kann, solltest du von Anfang an überlegen, wo Du ihn hinstellen möchtest. Im Winter musst du den Flammenbaum auf jeden Fall nach drinnen bringen. Er würde Dir unweigerlich auf der Terrasse eingehen.

Die Überwinterung

Leider ist der Flammenbaum nicht winterhart. Er verträgt keinerlei Frost und muss schon bei Temperaturen unter 10 Grad nach drinnen gebracht werden. Im Winter wird der Flammenbaum einen Teil seiner Blätter verlieren, was aber nicht weiter tragisch ist, denn er treibt im Frühjahr wieder neu aus. Der ideale Platz zum Überwintern ist ein nicht zu warmer Flur, der ziemlich hell ist.

Krankheiten und Schädlinge

Leider ist der Flammenbaum gegen Krankheiten und Schädlinge nicht immun. Die schlimmsten Schädlinge sind hierbei Wollläuse, Spinnmilben, Schildläuse und auch Blattläuse. Ist der Flammenbaum einmal von der Trauermücke oder der weißen Fliege befallen, dann kann ihm das ebenfalls sehr zusetzen. Gegen den Schädlingsbefall kannst Du handelsübliche Fungizide nach Anweisung einsetzen.