Rasenkantensteine richtig setzen: Schritt für Schritt Anleitung

Variante Rasenkante
Variante Rasenkante © korneloni / pixelio.de

Rasenkantensteine grenzen eine Grünfläche sauber ab. Dadurch sorgen sie nicht nur für eine schöne und gepflegte Optik, sondern erleichtern auch die regelmäßigen Gartenarbeiten. Dabei kann der Hobbygärtner die Rasenkantensteine in seinem Garten durchaus selbst setzen. Wie das geht? Hier ist eine Anleitung!

Gräser wuchern gerne über den Rand der Rasenfläche hinaus. Darunter leidet zum einen die Optik. Zum anderen wird er schwieriger, den Rasen und die angrenzenden Beete oder Wege zu pflegen. Abhilfe schaffen Rasenkantensteine. Sie hindern das Gras daran, sich im Garten auszubreiten. Dadurch entsteht ein sauberer Abschluss und ein ordentlicher Übergang zwischen dem Rasen und den Beeten oder Gartenwegen. Dabei gibt es Rasenkantensteine in vielen verschiedenen Formen, aus unterschiedlichen Materialien und in zahlreichen Farben. Es sollte also kein Problem sein, Rasenkantensteine zu finden, die gefallen und gut zum Garten passen. Und wenn der Hobbygärtner nicht nur einen grünen Daumen hat, sondern auch ein bisschen handwerkliches Geschick mitbringt, kann er die Rasenkantensteine in seinem Garten problemlos selbst verlegen. Doch wie werden Rasenkantensteine richtig gesetzt? Welche Materialien stehen eigentlich zur Auswahl? Und mit welchen Kosten sollte der Hobbygärtner rechnen? Diese und weitere Fragen beantworten wir im Folgenden!

Rasenkantensteine – die Materialien und die Preise

Rasenkantensteine gibt es aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Formaten. Wie teuer die Rasenkantensteine sind, hängt vom Material, der Größe und natürlich dem Hersteller oder Händler ab. Oft werden Preisnachlässe gewährt, wenn der Hobbygärtner eine größere Menge kauft.

Die kostengünstigste Variante sind Rasenkantensteine aus Beton. Sie sind in verschiedenen Größen und auch in mehreren Farben erhältlich. Kleinformatige, graue Betonkantensteine gibt es bereits ab einem guten Euro pro Stück. Größere Steine, Steine mit abgerundeten Kanten oder Steine aus eingefärbtem Beton können dagegen gut und gerne um die fünf Euro pro Stück kosten. Die Alternative zu Rasenkantensteinen aus Beton sind Rasenkantensteine aus Naturstein. Hier fällt die Wahl meist auf Granit, wobei entweder Pflastersteine oder Mauersteine verwendet werden können. Mag es der Hobbygärtner natürlich und edel, kann er zu Rasenkantensteinen aus Materialien wie Sandstein oder Basalt greifen. Natursteine sind allerdings deutlich teurer als Steine aus Beton. Bei Rasenkantensteinen aus Naturstein sollte der Hobbygärtner mindestens 20 Euro pro Meter Rasenkante einplanen.

Um optische Highlights zu setzen, sind inzwischen auch Rasenkantensteine mit integrierten Lichtern erhältlich. Die LED-Lämpchen sind solarbetrieben. Setzt der Hobbygärtner einige solcher Steine in seine Rasenkante, entstehen tolle Effekte. Mit etwa 20 Euro pro Stein sind die leuchtenden Rasenkantensteine allerdings nicht ganz billig.

Rasenkantensteine richtig setzen

Um Rasenkantensteine zu verlegen, kommen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten in Frage. So können die Rasenkantensteine entweder in ein Sandbett oder in Beton gesetzt werden. Welche Verlegung die bessere Wahl ist, hängt in erster Linie vom Standort ab. Sollen die Rasenkantensteine eine ebene Rasenfläche von einem Gartenbeet oder einem Gartenweg abgrenzen, reicht es meist aus, die Rasenkantensteine in ein Sandbett zu setzen. Im Unterschied dazu muss die Abgrenzung zu einer Garagen- oder Hofeinfahrt hin stabiler sein. Hier ist dann ein Verlegen in Beton oft die bessere Lösung. Gleiches gilt bei einer abschüssigen Rasenfläche, bei der die Rasenkante gleichzeitig als Befestigung dient und einem möglichen Abrutschen der Fläche entgegenwirkt. Bei einem sehr festen und dichten Boden ist es mitunter möglich, ganz auf ein Fundament zu verzichten und die Rasenkantensteine direkt in die Erde zu setzen. Mit einer Basis aus Sand oder Beton ist der Hobbygärtner aber auf der sicheren Seite.

Die Planung der Rasenkante

Granitsteine
Granitsteine © lichtkunst.73 / pixelio.de

Bevor sich der Hobbygärtner an die Arbeit machen kann, sollte er sich zunächst einmal überlegen, wie seine Rasenkante verlaufen soll. Soll sie eine gerade Linie bilden? Oder soll es Rundungen geben? Damit sich der Hobbygärtner ein besseres Bild machen kann, ist es oft hilfreich, wenn er seine künftige Rasenkante aus Schnur auslegt. Steht der Verlauf fest, misst der Hobbygärtner aus, wie viele Meter seine Rasenkante lang wird. Vor allem wenn die Rasenkante Rundungen hat, erweist sich auch hier die Schnur wieder als gutes Hilfsmittel. Anhand der Länge kann der Hobbygärtner nun seinen Materialbedarf ausrechnen.

Tipp: Wenn der Hobbygärtner kleinformatige Rasenkantensteine setzen möchte, sollte er zwei Steinreihen einplanen. Die Steine werden dann versetzt zueinander verlegt. Durch die versetzten Fugen ist sichergestellt, dass die Gräser nicht durch die Lücken in der Rasenkante schlüpfen können und sich der Rasen doch wieder unkontrolliert ausbreitet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Verlegung im Sandbett

Soll eine ebene Rasenfläche innerhalb des Gartens von den benachbarten Beeten oder einem Gartenweg abgegrenzt werden, bietet es sich an, die Rasenkantensteine in ein Bett aus Sand und Kies zu setzen. Dafür braucht der Hobbygärtner folgende Materialien:

  • Rasenkantensteine
  • Sand
  • feiner Kies
  • Holzpflöcke oder Metallstäbe und Schnur
  • Schaufel und Hacke
  • Pflaster- oder Gummihammer
  • Wasserwaage
  • Zollstock

Stehen alle Materialien und Werkzeuge bereit, gliedert sich das Setzen der Rasenkantensteine in folgende Arbeitsschritte:

Schritt 1: die Rasenkante abstecken

Als erstes markiert sich der Hobbygärtner, wie seine Rasenkante verlaufen soll. Dazu schlägt er mehrere Holzpflöcke oder Metallstäbe in den Boden ein und verbindet sie mit einer Schnur. Dabei spannt er die Schnur im Idealfall gleich in der Höhe, in der seine Rasenkante enden soll. Dadurch kann er sich später jederzeit an der Schnur orientieren.

Schritt 2: den Graben für die Rasenkantensteine ausheben

Ist der Verlauf der Rasenkante festgelegt, hebt der Hobbygärtner einen Graben aus. Der Graben muss etwas breiter sein als die Rasenkantensteine. Die Tiefe des Grabens sollte, wieder abhängig vom Format der Rasenkantensteine, bei 20 bis 30 Zentimetern liegen. Grundsätzlich werden Rasenkantensteine so gesetzt, dass sie etwa zwei bis drei Zentimeter aus der Erde herausragen. Allerdings wird der Graben noch mit einer gut fünf Zentimeter hohen Schicht aus Sand und Kies aufgefüllt. Der Graben muss also so tief sein, dass das Sandbett als Fundament eingebracht werden kann und die Rasenkantensteine danach weder zu tief noch zu hoch in der Erde sitzen. Sollten sich im Graben Wurzeln oder größere Steine befinden, werden sie entfernt.

Schritt 3: den Graben mit Sand und Kies auffüllen

In den Graben wird nun das Sandbett für die Rasenkantensteine eingefüllt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. So kann der Hobbygärtner erst eine etwa drei Zentimeter hohe Schicht feinen Kies in den Graben geben. Nachdem er die Kiesschicht verdichtet hat, füllt er eine ebenfalls etwa drei Zentimeter dicke Schicht Sand in den Graben und verdichtet auch diese. Die andere Möglichkeit ist, dass der Hobbygärtner den Sand und den Kies zu gleichen Teilen mischt und als Mischung in den Graben einfüllt. Auch die Mischung wird festgestampft.

Schritt 4: die Rasenkantensteine einsetzen

Nun beginnt das Setzen der Rasenkantensteine. Dazu stellt der Hobbygärtner den ersten Stein in den Graben und klopft ihn mit dem Gummihammer fest, bis der Stein die richtige Höhe erreicht hat und nicht mehr wackelt. Dann wird der nächste Stein möglichst dicht neben den ersten Stein gesetzt und wieder mit dem Gummihammer in den Sand getrieben. So geht es Stein für Stein weiter, bis das Ende des Grabens erreicht ist.

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Ein Gummi- oder Pflasterhammer sollte deshalb verwendet werden, weil die Steine platzen oder die Kanten beschädigt werden könnten, wenn mit einem herkömmlichen Metallhammer darauf geklopft wird. Zwischendurch sollte der Hobbygärtner natürlich mit der Wasserwaage kontrollieren, ob seine Kante gerade ist und auf einer Höhe verläuft. Sollte sich herausstellen, dass ein Stein zu tief sitzt, wird er herausgenommen, mit Sand unterfüttert oder erneut ausgerichtet. Gleiches gilt, wenn ein Stein wackelt. Bei der Verlegung im Sandbett ist sehr wichtig, dass alle Steine fest aufliegen.

Schritt 5: den Graben verfüllen und einschlemmen

Sind alle Rasenkantensteine gesetzt, wird der Graben satt mit dem Erdaushub aufgefüllt. Dann wird die Erde verdichtet und eingeschlämmt. Damit ist die Rasenkante fertig!

Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Verlegung in Beton

Grenzt die Rasenkante eine Grünfläche zu einer Garagen- oder Hofeinfahrt ab oder ist die Rasenfläche abschüssig, ist es besser, die Rasenkantensteine in Beton zu setzen. Durch das Betonfundament wird die Rasenkante stabiler und die Steine haben einen besseren Halt. Zudem verhindert der Beton, dass sich die Steine absenken. Ein Betonfundament ist auch dann die bessere Lösung, wenn der Boden im Garten sehr locker ist. Möchte der Hobbygärtner seine Rasenkantensteine in ein Betonfundament setzen, sieht seine Materialliste so aus:

  • Rasenkantensteine
  • Grobschotter
  • Feinschotter
  • Sand
  • Kies mit 0,8 mm Körnung
  • Zement
  • Holzpflöcke oder Metallstäbe und Schnur
  • Schaufel und Hacke
  • Betonmischer oder Kübel und Rührer
  • Pflaster- oder Gummihammer
  • Maurerkelle
  • Wasserwaage
  • Zollstock

Rasenkantensteine in Beton zu setzen, ist aufwändiger als das Verlegen im Sandbett. Dafür sorgt das Betonfundament aber auch für mehr Stabilität. Die Arbeitsschritte beim Setzen der Rasenkantensteine in Beton sind folgende:

Schritt 1: die Rasenkante abstecken und den Graben ausheben

Wie beim Verlegen im Sandbett steckt der Hobbygärtner den Verlauf seiner Rasenkante mit Holzpfählen oder Metallstäben ab und spannt als Orientierungshilfe eine Schnur in Höhe der späteren Oberkante.

Dann gilt es, den Graben für die Rasenkantensteine auszuheben. Bei einem Betonfundament muss der Graben mindestens 70 Zentimeter tief sein. Die Breite hängt vom Format der Steine ab, bewegt sich aber im Bereich zwischen 40 und 60 Zentimetern. Wurzeln oder größere Steine werden aus dem Graben herausgenommen.

Schritt 2: den Graben mit Schotter und Sand auffüllen

Der ausgehobene Graben wird nun zuerst mit einer etwa zehn Zentimeter hohen Schicht aus grobem Schotter aufgefüllt und verdichtet. Dann wird Feinschotter und Sand zu gleichen Teilen vermischt. Diese Mischung wird ebenfalls rund zehn Zentimeter hoch in den Graben eingefüllt und verdichtet. Damit ist die Basis für das Betonfundament fertig.

Schritt 3: Magerbeton anmischen und in den Graben füllen

Als nächstes wird ein Magerbeton angemischt. Dazu werden fünf Teile Kies und ein Teil Zement mit soviel Wasser vermengt, bis eine erdfeuchte Betonmasse entstanden ist. Mit diesem Magerbeton wird der Graben dann teilweise aufgefüllt. Zwischendurch sollte der Hobbygärtner immer wieder probeweise einen Rasenkantenstein auf das Betonbett setzen, um zu kontrollieren, ob die notwendige Höhe erreicht ist.

Die richtige Höhe ist vorhanden, wenn der Rasenkantenstein später zwei bis drei Zentimeter aus dem Graben herausragt. Sitzt der Probestein noch zu tief, wird weiterer Beton eingefüllt. Bedenken muss der Hobbygärtner dabei aber, dass er die Rasenkantensteine beim Setzen noch festklopfen wird. Besser ist deshalb, das Betonbett im Zweifel etwas höher anzulegen. Denn wenn die Steine gesetzt und befestigt werden, drücken sie den Beton ohnehin zur Seite. Andernfalls müssten die Steine eventuell herausgenommen, mit Beton unterfüttert und neu ausgerichtet werden. Das ist aber aufwändiger.

Schritt 4: die Rasenkantensteine einbetonieren

Nachdem das Betonbett vorbereitet ist, werden die Rasenkantensteine nach und nach gesetzt und mit dem Gummi- oder Pflasterhammer befestigt. Mit der Wasserwaage kontrolliert der Hobbygärtner regelmäßig, ob seine Rasenkante gerade verläuft.

Um die Rasenkantensteine endgültig zu befestigen, kommt weiterer Magerbeton zum Einsatz. Dabei wird der Beton vor und hinter die Steine eingefüllt und mit der Maurerkelle auf beiden Seiten keilförmig ausgeformt. Am Ende sollten die Rasenkantensteine etwa zu drei Vierteln vom Beton umgeben sein. Ist das Betonieren abgeschlossen, muss der Beton aushärten.

Schritt 5: den Graben auffüllen

Wenn das Betonbett ausgehärtet ist, wird der Graben mit Erdaushub aufgefüllt. Damit ist die Rasenkante fertig.

Rasenkante mit Überstand oder ebenerdig?

Grundsätzlich können die Rasenkantensteine auch so gesetzt werden, dass sie bündig mit der Erde abschließen. Dadurch entsteht eine flache Mähkante, die mit dem Rasenmäher überfahren werden kann. Aus praktischer Sicht ist das ein Vorteil. Optisch wirkt es allerdings schöner, wenn die Rasenkantensteine zwei, drei Zentimeter aus dem Boden herausragen und dadurch bündig mit der gemähten Grünfläche abschließen.

Rasenkantensteine selbst herstellen

Rasenkantensteine gibt es aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Formaten. Je nachdem, für welche Steinsorte sich der Hobbygärtner entscheidet und wie lang seine Rasenkante werden soll, kann das Budget aber schnell ausgeschöpft sein. Kostengünstiger wird es, wenn der Hobbygärtner seine Rasenkantensteine selbst herstellt. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch. Doch dafür hat er dann echte Unikate, die seine Rasenkante wahrlich einzigartig machen. Für selbstgemachte Rasenkantensteine aus Steinguss braucht der Hobbygärtner folgende Materialien:

  • eine oder mehrere Schalungsformen
  • Weißzement
  • Quarzsand
  • zementechte Oxidfarbe nach Wunsch
  • Speiseöl

Schalungsformen sind im Baumarkt erhältlich. Sie bestehen aus Kunststoff, werden in unterschiedlichen Formaten angeboten und kosten um die sechs Euro pro Stück. Im Prinzip reicht es aus, wenn der Hobbygärtner nur eine Schalungsform kauft, denn mit ihr kann er alle Rasenkantensteine herstellen. Allerdings müssen die Steine jeweils aushärten. Etwas schneller geht es deshalb, wenn der Hobbygärtner mit mehreren Formen gleichzeitig arbeitet. Weißzement ist deshalb die bessere Wahl, weil die Steine so nicht die typisch betongraue Farbe haben. Zudem lässt sich Weißzement gut mit Oxidfarbe einfärben. Möchte der Hobbygärtner betongraue Steine haben, kann er aber natürlich auch herkömmlichen Zement verwenden. Die Rasenkantensteine werden dann wie folgt gefertigt:

  1. Zuerst wird die Form sorgfältig mit Speiseöl eingepinselt. Das Speiseöl dient als Trennmittel und sorgt dafür, dass sich der Stein später gut aus der Form löst.
  2. In einem Eimer wird nun die Gießmasse angerührt. Dafür werden ein Teil Weißzement und drei Teile Quarzsand vermischt und eventuell mit der ausgesuchten Oxidfarbe eingefärbt. Anschließend wird unter Rühren so viel Wasser eingearbeitet, bis eine zähe, dickflüssige Masse entstanden ist.
  3. Die fertige Gießmasse wird in Form eingefüllt. Dann wird die Form ein paar Mal aufgeklopft. Dadurch entweichen mögliche Luftbläschen. Anschließend wird die Masse glattgestrichen. Jetzt muss die Masse aushärten.
  4. Nach etwa 24 Stunden ist die Gießmasse ausgehärtet und der Rasenkantenstein kann aus der Form herausgelöst werden. Damit ist der erste Stein fertig!

Alternativen zu Rasenkantensteinen

Eine Rasenkante aus Beton- oder Natursteinen ist die klassische Variante und passt eigentlich in jeden Garten. Aber natürlich müssen es nicht unbedingt Steine sein. Eine Alternative können Begrenzungen aus Holz, Kunststoff, Aluminium oder Metall sein. Rasenkanten aus diesen Materialien haben den großen Vorteil, dass das Setzen sehr einfach ist. So ist es nicht notwendig, einen Graben auszuheben und die Begrenzung in ein Sand- oder Betonbett zu setzen. Stattdessen werden Holz- und Kunststoffpalisaden direkt in den Boden eingeschlagen. Für Kunststoff-, Alu- und Metallprofile wird ein schmaler Schlitz in den Rasen gestochen und die Rasenkante dort hineingesteckt. Ein weiterer Pluspunkt dieser Rasenkanten ist der vergleichsweise günstige Preis. Nachteilig ist aber, dass Rasenkanten aus Kunststoff und Holz witterungsanfällig sind. Auch was die Langlebigkeit und die Robustheit angeht, können sie mit Steinen nicht mithalten. Rasenkanten aus Alu oder Metall wiederum passen optisch nicht zu jedem Gartenstil. Zudem sind auch sie längst nicht so stabil und robust wie Steine.

Eine weitere Alternative ist die sogenannte Englische Rasenkante. Hierbei handelt es sich um einen nahtlosen Übergang zwischen der Grünfläche und dem angrenzenden Beet oder Weg. Für die Rasenkante wird der Rasen mit einem Kantenstecher oder dem Spaten sauber abgestochen. Je nach Gräsersorte muss dieses Abstechen aber recht oft wiederholt werden. Daher ist die Englische Rasenkante ziemlich arbeitsintensiv.