Harlekinweide pflanzen

Harlekinweide
Harlekinweide in voller Pracht © Tina Gössl / pixelio.de

Bekannt ist die Harlekinweide auch unter dem Begriff Zierweide oder Salix integra. Es verbirgt sich hinter dem Namen eine äußerst attraktive Pflanze, deren junge Triebe rosa oder weiß sind. Diese entwickeln sich während der folgenden warmen Monate zu üppigen Blüten. Die Pflanze ist dennoch äußerst pflegeleicht und benötigt nicht viel Pflege.

Harlekinweide pflanzen – der richtige Standort

Die Harlekinweide freut sich über einen sonnigen Standort. Bleibt die starke und helle Sonnenbestrahlung aus, dann bleiben die Blätter etwas heller und haben nicht mehr den typischen Kontrast. Ihre volle Pracht und die Winterhärte erreicht die Harlekinweide nur im Garten, dennoch ist eine Kultur im Kübel möglich.

Das richtige Substrat

Es reicht ein einfacher Gartenboden aus. Dieser sollte jedoch nährstoffreich und die Fähigkeit zum Wasser speichern haben. Im Garten sollte der Boden regelmäßig gemulcht werden. Hilfreich ist auch eine Zugabe von Kompost.

Die Pflege der Harlekinweide

Die Pflege gestaltet sich hier sehr einfach. Hast Du die Harlekinweide erstmal als Busch oder Hochstamm im Garten, musst Du fast nichts mehr beachten. Solange die junge Pflanze noch nicht richtig angewachsen ist, musst Du natürlich regelmäßig für Wassergaben sorgen. Das Einzige aufwändige an der Harlekinweide ist der Pflegeschnitt, der sich aber recht einfach gestaltet.

Gießen und Düngen der Harlekinweide

Trockenheit verträgt die Harlekinweide sehr schlecht, wenn ihr Wasser fehlt, dann rollen sich die Blätter ein und sie wird unansehnlich.

Eine angewachsene Harlekinweide sollte nur bei anhaltender Trockenheit gegossen werden.

Das Düngen ist hier nur bedingt nötig. Ideal ist eine Düngung im Frühjahr und Sommer. Ab September solltest Du die Harlekinweide nicht mehr düngen, denn reifen die Äste nicht ausreichend aus und bestehen den Winter eventuell nicht unbeschadet.

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Der Frühjahrsschnitt

Zum Formerhalt muss die Harlekinweide regelmäßig geschnitten werden. Der wichtigste Schnitt ist hier der Frühjahrsschnitt noch vor dem Austrieb. Du solltest hier den Busch oder den Hochstamm radikal auslichten und alle Zweige auf ca. 1/3 bis zur Hälfte kürzen. So erhältst Du die runde Form und die Weidenzweige verfilzen nicht.

Der Schnitt im Laufe des Jahres

Da die Harlekinweide sehr schnell wächst, musst Du fortlaufend im Jahr schneiden. Spätestens im Sommer müssen die Triebe eingekürzt werden, welche aus der runden Form herausstehen. Je kürzer Du diese schneidest um so besser. Wartest Du hingegen zu lange mit dem Schnitt, musst Du später Löcher oder grüne Flecken in der weißen oder rosa Pracht hinnehmen.

Der Schnitt gilt hier aber nicht nur der Formkorrektur, sondern auch bei kranken Bäumen. Ist Deine Weide von einer Krankheit befallen, dann musst Du die betroffenen Stellen entfernen, sonst breitet sich die Krankheit weiter aus.

Das Überwintern

Eine erwachsene Harlekinweide ist gut frosthart und übersteht einen durchschnittlichen Winter ohne Probleme.

Krankheiten und Schädlinge

Weidenblattkäfer
Weidenblattkäfer © Manfred Schimmel / pixelio.de

An für sich ist die Harlekinweide eine sehr robuste Pflanze. Es kann aber auch hier zu Erkrankungen kommen.

Ein Befall mit dem Weidenblattkäfer zeigt sich durch Fraßspuren an. Die Weide kann dabei komplett kahl werden. Du kannst den Befall auch an den orangefarbenen Eiablagen an den Blättern beobachten.

Ähnlich sieht es bei den Pilzerkrankungen aus. Sobald Du welke, braune oder schwarze Blätter entdeckst, solltest Du die betroffenen Stellen entfernen und entsorgen. Anschließend solltest Du die Weide mit einem Fungizid versorgen.